Wenn die Nacht zum Tage wird…

Es waren einmal, vor langer Zeit, zwei Krabbenkäfer, die 8-12 Stunden (je nach Exemplar) am Stück schlafen konnten. Es war eine Zeit der Ruhe und Zufriedenheit und alle waren glücklich (ok, meistens…). Als um 7 Uhr der Tag begann, gab es zu erst zwei furchtbar leckere Fläschchen Milch zu trinken, mittags wurde ausgiebig geschlafen und nachdem die Krabbenkäfer auch nachmittags kurz einnickten, schliefen sie ab 19/20 Uhr wieder selig und zufrieden ein.

Dann, eines Tages (vor ein paar Wochen), die Breizeit war bereits eingeläutet, zogen ein Käfer und eine Krabbe hinaus in die weite Welt (Kinderzimmer), wo sie ein paar Zähnen begegneten. Insgesamt waren diese zu sechst und teilten sich ungerecht auf die Krabbenkäfer auf. Der Käfer, vermutlich, weil er so groß und stark war, musste es gleich mit vier von ihnen aufnehmen, die Krabbe vorerst mit zweien. Wie erwartet, lies sich der Käfer von den Zähnen kaum beeindrucken (zumindest äußerlich), ganz im Gegenteil zu der Krabbe…

Woran es genau lag, kann man nur erahnen. Der Kampf mit den Zähnen? Heimweh? Zu warm? Schub? Phase? Was auch immer? Auf jeden Fall folgte auf die Zeit der Ruhe eine eher turbulente Zeit. Während sie zuvor noch mit 0-200 ml zufrieden waren, forderten sie nun nachts 300-400. Und wer so viel Milch trinkt, ist eher der Spätfrühstücker! Und während der Käfer mittags und abends brav seine Breie isst und dazwischen fleißig Wasser trinkt zu Obst, Gurke oder Gebäck, hat die Krabbe beschlossen, nun nicht nur Obst doof zu finden, sondern einfach alles, was auch nur im Entferntesten nach Brei aussah! Man sagt, sie hätte sogar die Fähigkeit, sich mindestens sechs weitere Arme wachsen zu lassen, um danach zu schlagen! Tagsüber wurde nun also einfach das Essen und bis auf eine Flasche morgens auch das Trinken verweigert. Zur Tarnung kaute sie jedoch immer brav auf ihrer Wasserflasche und sie liebte Apfelkringel! Sehr sogar!

Auch die Tagsüber-Schlafenszeiten haben sich verändert: statt Mittags geht es nun einmal vor- und nachmittags für je ca. 2 Stunden raus mit dem Kinderwagen, denn Krabben in dem Alter schlafen ausschließlich darin ein. Abends sind die beiden nun ab 16:30 Uhr sooo ko, dass es meist zwischen 17:30 und 18:30 Uhr ins Bett geht! (Bis zur Zeitumstellung können wir die Zeit hoffentlich noch ein wenig nach hinten verschieben lassen). Tagsüber schlafen Sie also jeweils zwischen zwei und drei Stunden, nachts natürlich mehr.

Mein Plan, um die Krabbenkäfer dazuzubringen, nachts wieder länger zu schlafen: Milch strecken. Ich werde berichten!

Kategorie Tagebuch, Zwischendurchpost

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2 Kommentare

  1. Huhuuuuuuu Süße, das mit den Zähnen war hier ganz genau so. Der Spatz hat alles locker weggesteckt und die Maus hat Essen und Trinken verweigert. Später ging dann alles was nicht warm war. Oder vor dem Essen Dentinox aufs Zahnfleisch. Sind ja auch relativ schnell draußen die Beißerchen vorne. Freu dich auf die Backenzähne 😁

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