Bananenkuchen, der perfekte 1. Geburtstagskuchen

Am Abend bevor die Krümel ein Jahr alt wurden, hat mir eine Freundin das gleich folgende Rezept für ein Bananenkuchen geschickt. Sie selber hat ihren Mäusen genau diesen zu ihrem ersten Geburtstag gebacken und sie sollen ihn regelrecht verschlungen haben!

Für uns kam das Rezept für den Geburtstag leider einen Tag zu spät, Herr Nilsson hatte bereits eine Sachertorte für uns Erwachsene und ich Kirschmuffins für die Krümel gebacken, also gab es ihn einfach so bei uns… statt Stullen am Abend.

Ich muss zugeben, dass ich etwas skeptisch war, denn alles (wirklich alles), was ich bisher ausprobiert hatte, war zwar ok, aber so wirklich lecker, dass wir alle kaum genug bekommen konnten war nichts bisher. Aber ich verspreche Euch, es lohnt sich 🙂

 

Bananenkuchen

Zutaten für den Kuchen:
– 3 große Bananen (ca. 450 g)
– 150 g Apfel- oder Birnenmus (am besten ohne Zucker)
– 100 ml Mich (ob von der Kuh oder nicht, ist egal)
– 1 Vanilleschote
– 30 g Butter oder 20 g Kokosöl
– 200 g Mehl (je vollkörniger, desto besser)
– 1 Päckchen Backpulver
– 1 TL Zimt
– 1 Prise Salz
– 1 EL Backkakao

Zutaten für das Frosting:
– 200 g Frischkäse
– 2 EL Fruchtmus (Apfel, Birne oder Banane)

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen, eine Kastenform einfetten (ich nehme dazu immer ein Fettspray, geht am schnellsten und nichts schmiert).

2. Die Bananen mit dem Apfel- (oder Birnen-) mus, der Milch, der Butter (am besten schmelzen) und dem Vanillemark zusammen pürieren. TIPP: Je reifer die Bananen sind, desto süßer wird der Kuchen. Meine Bananen waren noch lecker knackig, weshalb ich sie einfach für einige Zeit in der Mikrowelle vorgegart habe.

3. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, dem Zimt, Kakao und Salz vermischen und mit dem „Fruchtbrei“ (siehe 2.) vermengen. TIPP: Wer einen Zebra- oder Marmorkuchen machen möchte, lässt den Kakao zuerst weg, teilt den Teig und fügt ihn anschließend bei einer Hälfte hinzu. (Für einen Zebrakuchen abwechelnd je einen Löffel hellen und dunklen Teig in die Mitte aufeinander schichten, für den Marmorkuchen erst den hellen und anschließend den dunklen Teig in die Form geben und vorsichtig mit einer Gabel eine Furche ziehen.)

4. Den Kuchen 35-40 Minuten backen. Selbst, wenn der Kuchen in der Mitte noch feucht sein sollte, so ist es gar nicht schlimm, denn da kein Ei im Teig ist, kann er dennoch bedenkenlos gegessen werden. Wer dieses nicht mag, einfach etwas länger backen und den Stäbchentest machen. (Ich persönlich liebe es ja, wenn Kuchen noch schön klitschig und lecker saftig ist).

5. Wer gerne ein Frosting haben möchte, kann Frischkäse und Fruchtmus zusammen zu einer glatten Masse verrühren und den Kuchen damit bestreichen. (Ich habe es weggelassen.)

 

Ich war ganz begeistert, wie gut der Kuchen nicht nur den Krümeln, sondern auch mir geschmeckt hat und bin gespannt, wie er Euch schmeckt 🙂 Herr Nilsson mag (leider) keine Bananen, dass man diese in diesem Kuchen jedoch gar nicht schmeckt verrate ich ihm aber lieber nicht 😀

 

 

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